Ob grüner Daumen oder nicht: warum Blumen das Wohnen schöner machen

Blumenstrauß in Glasvase auf Esstisch

Blumen. In allen Formen und Farben. Gerne üppig und vor allem locker zusammengesteckt oder am liebsten gleich ganz ungebunden. Was ich euch mit diesen abgehackten Sätzen eigentlich sagen will? Easy: Mehr Blumen, mehr Lebensqualität. #indianerehrenwort

Früher fand ich frische Blumensträuße und alles was meine Eltern so bei sich im Garten an Pflanzen hatten zwar auch immer schon schön, aber es war damals noch eine ganz andere ‚Beziehung‘ zwischen uns. Angucken ja, aber kaufen? Niemals. Viel zu teuer und geht ja dann eh nur ein bei meinem nicht vorhandenen grünen Daumen.

Tja, und dann ist es eben, wie es mit vielen Dingen im Leben so ist, wenn man älter wird. Auf einmal mag man Dinge, für die man früher kein Auge hatte oder die man vielleicht sogar verteufelt hat. Niemals hätte ich früher Goldschmuck auch nur angeguckt, aber wie ein Rohrspatz drüber meckern, dass ging immer. #schandeübermeinhaupt

Heute sieht das Ganze schon etwas anders aus (und hoffentlich erinnert sich niemand mehr daran, was ich früher doof fand…). Sowohl mit Goldschmuck als auch mit grünen Mitbewohnern – egal ob temporär oder fürs Leben. Blumen sorgen bei mir nun für gute Laune und zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht.

Und mit dieser Meinung bin ich auch schon lange nicht mehr alleine. Gibt man bei Instagram in der Suche die Hashtags #urbanjungle und #livingwithplants ein, erhält man mittlerweile mitunter weit über 600.000 Treffer von Pflanzenliebhabern auf der ganzen Welt.


>> 3 Blumen-Varianten zum Nachmachen. <<

Fragt sich nur für was man sich entscheidet. Frische Blumensträuße? Zimmerpflanzen? Eine Parzelle in der Gartenkolonie? Oder vielleicht sogar ein eigenes kleines Gewächshaus, weil man zufällig genug Platz auf dem eigenen Hausgrundstück hat? Ein richtig oder falsch gibt es hier nicht, denn schließlich kommt es ja auf die individuelle Lebenssituation jedes Einzelnen an.

Da wir in einer 65qm großen Wohnung mit Balkon leben, gibt es bei uns verschiedene permanente grüne Mitbewohner und solche, die nur für eine gewisse Zeit bei uns verweilen. Für die saisonale Balkonbegrünung haben wir drei Europaletten die Treppe bis ins Dachgeschoß hochgeschleppt (Naja ok, eigentlich war es eher meine bessere Hälfte im Alleingang  😉  ) und kleine Mini-Balkonkästen von Elho besorgt.

Ich lasse mich dann immer im Pflanzencenter inspirieren von den verfügbaren Balkonpflanzen und kaufe was optisch gefällt. Tipp: Achtet aber auch darauf, welche Standorte die einzelnen Pflänzchen bevorzugen. Während z.B. Husarenknöpfchen und Erdbeerpflanzen lieber sonnig stehen, entwickeln sich Fleißige Lieschen dagegen prächtig im Schatten. Aber ihr wisst ja wie das läuft: Gartencenterpersonal anquatschen und nachfragen, falls man so gar keine Ahnung hat, was man kaufen soll. #wernichtfragtbleibtdumm

Kräuter sind natürlich auch noch eine gute Alternative für die Palettenkästen. Aber so oder so ist der Platz bei den Mini-Balkonkästen für die Nährstoffaufnahme und den Wuchs der Pflanzen ziemlich begrenzt. Sucht euch also allerhöchstens Pflanzen in 12er Töpfen aus, damit sie auch eine Chance haben sich zu entwickeln.

Eine gewisse Pflege brauchen am Ende des Tages eh alle Balkonpflanzen und manchmal muss man sich wirklich aufraffen, die verblühten Blüten abzuzupfen. Das Endergebnis kann sich dann aber dafür auch sehen lassen wie bei dieser Palettenwand, die wir diesen Sommer als Überraschung für Freunde auf ihrer Terrasse gebaut haben.


>> Frische Schnittblumen – die temporären Mitbewohner. <<

Wer anstatt Balkonpflanzen doch lieber frische Schnittblumen auf dem Esstisch in der Wohnung stehen hat, oder aber vielleicht überhaupt keinen Balkon besitzt, hat auch hier mehrere Möglichkeiten. Entweder die Blumen auf dem klassischen Weg besorgen oder mitbringen lassen vom Liebsten aus dem Blumenladen um die Ecke (oder aus Supermärkten). Oder aber ihr entscheidet auch für die Luxusvariante und lasst euch regelmäßig frische Blumenbouquets bis zur Haustür liefern. #werdiewahlhathatdiequal

Als fleißige Couch Magazin Leserin hatte ich im Juni diesen Jahres die Chance, über ein Gewinnspiel bei einem Blumenworkshop mit dem Unternehmen bloomon bei H&M teilzunehmen. Der Workshop war super interessant und uns wurde u.a. beigebracht, wie man frische Schnittblumen richtig in einer Vase präsentiert. Kein Hexenwerk, aber ein wenig Übung braucht man trotzdem, bis man zufrieden ist mit seiner eigenen Kreation.

Jedenfalls hat diese Marketingveranstaltung bei mir natürlich sofort gezogen und zack bin ich mit dem Medium Abonnement von bloomon wieder nach Hause gekommen. Für 27,95 Euro habe ich dann im 14-tägigen Rhytmus wunderschöne Blumenbouquets zugeschickt bekommen, die ich dann Zuhause frisch anschneiden und in die Vase einstellen musste.

Jeden zweiten Freitag hatten wir dann also bei uns einen #freshflowerfriday und es war ein bisschen wie jeden Tag Geburtstag haben. Eine willkommene Alternative für alle wie mich, die zu faul sind selbst Blumen auszusuchen oder die auf Grund von doofen Arbeitszeiten nie einen offenen Blumenladen nach dem Feierabend erwischen. Bloomon ist hier nicht allein auf weiter Flur, also googelt bei Interesse einfach mal Blumenversand und dann werdet ihr bestimmt, dass für euch beste Angebot finden.


>> #Monsteramonday oder doch lieber Orchideen? <<

Wenn euch dass alles nun noch immer nicht begeistert und ihr aber bis hier unten durchgehalten habt, sind für euch vielleicht klassische Grünpflanzen für drinnen die richtige Wahl? Auch hier gilt wieder, wie schon beim Balkon: Viel Licht, wenig Licht? Wenig Wasser, viel Wasser?

Ich persönlich habe alle unsere grünen Mitbewohner ins Herz geschlossen und es werden immer mehr. Es nützt aber nichts so zu tun, als hätte ich einen grünen Daumen, denn den habe ich wirklich nicht. Man lernt ja aber bekanntlich nie aus und deswegen habe ich mir gedacht #challengeaccepted. Dann müssen eben Zimmerpflanzen her die nur ein paar wenige Dinge erfüllen.

Sie müssen hell und dunkel zugleich stehen können. Ein paar Tage bis Wochen ohne Wasser und trotzdem gesund und prächtig gewachsen aussehen? Ich bitte euch, dass ist Grundvoraussetzung. Ach ja, und hübsch anzusehen müssen sie natürlich auch sein. Bitte sehr, da wird ja wohl irgendwas passen, dachte ich mir.

Und tatsächlich habe ich ein paar Pflanzen aufgetan, die vor allem nicht nachtragend sind: Kakteen (ja ja, dass wusstet ihr natürlich auch schon vorher) und die Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia) zum Beispiel. Bei allen anderen muss ich mich nun einfach informieren und mit Erinnerungen im Handy arbeiten, damit sich auch die Anspruchsvolleren Pflanzen bei uns wohlfühlen.

Wer Inspirationen sucht oder Fragen zur Pflege seiner grünen Mitbewohner hat sollte sich einfach mal in Foren oder auf Instagramprofilen von Personen mit einem sehr grünen Daumen umschauen. @nelplant und @theresenybu sind Instragrammer und Pflanzenliebhaber, denen ich persönlich auch folge. Über den Instagram Channel von @urbanjungleblog werden viele verschiedene #urbanjungleblogger gefeatured, so dass man dort auch immer wieder neue Inspiration findet.

 


Ich hoffe ich habe euch angesteckt und vielleicht hat ja der ein oder andere bereits eine Lieblingspflanze oder Blume, die er/sie hier mit mir teilen will?

Und nun viel Spaß mit euren neuen grünen Mitbewohnern! Eure Kate

30 Grad Celsius und Danki Danki in der Karibik – Überraschungsurlaub Teil 2

Flamingo im Pool

Rückblick. Ihr wartet ja hoffentlich immer noch alle sehnsüchtig auf die große Auflösung des Überraschungsurlaubes zu Ostern 2017, oder? Dann haltet euch mal fest, denn nach dem spontanen Auftauchen meiner besten Freundin am Flughafen und ca. 10 Stunden Flug später, war das Geheimnis endlich gelüftet: Es ging nach Curaçao in die Karibik! #saywhaaaat

CuraçaoEine Insel, von der man definitiv schon mal gehört oder gelesen hat. Kristallklares Wasser, Sonne und stabile 27-30 Grad Celsius das gesamte Jahr über. Mit vielen weiteren ist Curaçao eine der karibischen A-B-C-Inseln und für mich definitiv die Überraschung des Jahres!

Wie ein kleines Kind hab ich mich riesig gefreut, allerdings mehr innerlich. Alle Emotionen, die ich zu diesem Zeitpunkt nach außen hätte zeigen können, waren ja bereits im Freundentränenmeer am Flughafen entwichen.


>> Ach und übrigens, dass war noch lange nicht alles. <<

Etwas geschafft von der Reise und am Flughafen auf Curaçao direkt erschlagen von der hohen Luftfeuchtigkeit und der Hitze, wurden wir direkt freundlich empfangen mit unserem Mietwagen durch die Vermieterin unseres Ferienhauses. Eine 1A-Organisation des lieben Herren an meiner Seite, aber ich hatte auch nichts anderes erwartet. #organisationstalent #dankbar

Unser Ferienhaus war wirklich perfekt: eine riesige offene Wohnküche, die man zum Pool hin durch eine Durchreiche öffnen konnte. Und auch das Wohnzimmer hatte Lamellentüren, die man komplett aufschieben konnte, so dass es eins mit der Terrasse und dem Poolbereich wurde!

Leute, was soll ich sagen? Am besten ich lasse ein paar Fotos für sich sprechen. Ausgehungert nach unserem Dreamliner Flug mit TUI, haben wir uns dann schnell etwas luftigeres angezogen und sind zu einem lokalen Restaurant um die Ecke gefahren mit unserem kleinen Ferrari.

Naaaaaa, es war natürlich kein Ferrari sondern ein irgendein asiatischer Kleinwagen. Aber einen Krach hat er gemacht, wie ein großer Rennwagen, vor allem wenn er mit uns allen vieren zu kämpfen hatte.


>> Überraschung Nummer vier. <<

Da sitzt man also nichts ahnend bei Abendessen in einem Freiluftrestaurant unter einem Strohdach in der Karibik und erfährt in einem Nebensatz, dass man dann übrigens noch einen freien Tag hat bevor man dann einen Tauchschein macht. #meingesichtmussgoldwertgewesensein

Wow. Und schon wieder war ich sprachlos. Es war alles bereits bezahlt und in trockenen Tüchern und es gab praktisch kein zurück mehr. Einfach verrückt und dafür liebe ich diese Menschen an meiner Seite!

Niemals im Leben hätte ich mich von alleine für einen Tauchkurs entschieden. Erstens, weil ich für sowas immer zu geizig war und zweitens, weil ich einen riesigen Respekt vorm Wasser habe. Ich mein geht euch das nicht auch so?

Im Urlaub im Meer planschen  gehört für mich natürlich auch dazu, aber sobald ich nicht mehr sehen kann, was unter mir so los ist wird es mir doch manchmal ganz schön mulmig. Und von Wellen will ich garnicht erst anfangen. #dabinicheinschisser #jetztistesraus

Aber mit gehangen, mit gefangen oder wie sagt man so schön? Bei so einer tollen Überraschung habe ich mich anstecken lassen und durchgezogen. Mein Fazit? Tauchen ist grandios! Tauchen in der Karibik ist noch viel besser! Tauchen mit seinen besten Freunden und dem Liebsten ist unbezahlbar und ich würde es jedem empfehlen, der die Chance dazu hat!


>> Waaaas? Da soll ich runter? <<

Wir waren angemeldet zum 3-4 Tages Open Water Diver Kurs bei der Tauchschule Curaçao Divers. Eine super coole, lockere Truppe und mit Liko ein großartiger entspannter Tauchlehrer, bei dem man sich unter Wasser in guten Händen gefühlt hat.

Mit dem Tauchen ist es dann ein bisschen wie in der Fahrschule: Erst ein wenig Theorie und dann startet man auch schon am ersten Tag in voller Montur ins Wasser. Als wir uns die Tauchschule einen Tag vor dem offiziellen Tag angeschaut haben, um mal Hallo zu sagen, habe ich mich dabei fasst in die Hose gemacht.

Grund dafür war nicht eine generelle Angst vorm Tauchen, sondern ein Blick ins Meer zum Hausriff und den dortigen Einstieg ins Wasser. Ich sage euch, gefühlt waren das mindestens Zehn Meter nach unten an einer Felskante und in ein Wasser, dass dort immer schön mit voller Wucht gegen die Felsen geprallt ist. #einfachnurgruselig

Umso größer war dann aber das Aufatmen, als wir zum ersten Tauchen doch erstmal in eine ruhige Bucht an einen weißen Sandstrand mit glasklarem, verhältnismäßig ruhigem Wasser gefahren sind. Also ungefähr genauso wie man sich die Karibik vorstellt und wieder einmal maßlos unbegründete Angst – wer hätte das gedacht?


>> Fische, Schildkröten und drei Tauchanfänger in der Karibik. <<

Die ganzen Übungen und das Tauchen an sich war dann wirklich ein Klacks. Wir haben uns anscheinend auch nicht ganz so dumm angestellt, denn unser Tauchlehrer war sehr zufrieden mit uns.

Dabei nimmt die Tauch-Community es vor allem sehr ernst mit ihrem Fachvokabular. Die Taucherbrille heißt eigentlich Maske und die Entenfüße heißen Flossen. Ein RedBull für den Tauchlehrer für jedes Mal, wenn wir in alte Sitten zurückgefallen sind. #einestiegeredbullbitteschön

SkorpionfischVier Tauchgänge, unzählige Male Masken unter Wasser ab- und wieder aufsetzen, die Taucherausrüstung an- und ablegen und ein paar Theorietests später, erhielten wir dann stolz unser Zertifikat. Noch ein Foto nach dem letzten Tauchgang von unseren verquollenen Tauchgesichtern für den Tauchausweis und razzi fazzi war die Woche auch schon rum.

Als vorbildliche Tauchschüler wurden wir mit einem fünften und sechsten Tauchgang belohnt, der sich sehen lassen konnte: eine wunderschöne Tauchlocation eine vielfältige Unterwasserwelt, atemberaubende Fischschwärmen und zu guter Letzt Schildkröten hautnah! #jackpot

Alles in allem ist Curaçao eine niedliche kleine Karibikinsel, die vor allem für Taucher ein sehr beliebtes Reiseziel ist. Uns hat es dort sehr gut gefallen und ich persönlich fand die 8 Tage mit Tauchkurs genau lang genug.

Außer der Unterwasserwelt haben wir zwar nicht so viel weiteres von der Insel gesehen, denn nach den Tauchgängen waren wir abends meistens nur ausgehungert und todmüde. Doch gerade dass war das Besondere an diesem Urlaub. Eben ein Überraschungsurlaub der Superlative. #oneluckygirl #dankidanki #overandout

Und was sind eure Lieblingstauchspots? 

Alles ok beim Tauchen in der Karibik

… 


Jep, dass war sie – meine große Urlaubsüberraschung in 2017. Ich freue mich, dass ihr bis hier her durchgehalten und mitgereist seid! Hinterlasst mir einen Kommentar, falls ich noch einen separaten Blogbeitrag über unser Tauchadvendture schreiben soll.

Schön neugierig bleiben, eure Kate

In den Urlaub fliegen und nicht wissen wohin – Überraschungsurlaub der Superlative

Flugzeug

Überraschungsurlaub. 10 Tage waren über Ostern 2017 geplant. Wohin genau unser Urlaub uns führen sollte, war mir bis kurz vor dem Reiseziel allerdings nicht bekannt. #surprise Wie das gehen soll? Eigentlich ist es nur eine Frage der Organisation und der eigenen Disziplin.

Beides Dinge, die auf mich zwar so gar nicht zutreffen, aber dafür auf den Mann an meiner Seite. Er liebt es Dinge zu planen und zu organisieren, Menschen zu überraschen und das Unmögliche möglich zu machen. Mit diesem Urlaub hatte er also zum zweiten Mal einen Überraschungsurlaub für mich geplant und er hat es diesmal nicht nur einmal geschafft, mich komplett hinters Licht zu führen. Aber mehr dazu gleich.


>> Erste Herausforderung: Kofferpacken für den Überraschungsurlaub. <<

Ihr glaubt ja garnicht, wie schwer es als Frau ist einen Koffer zu packen, wenn man noch nicht mal weiß welches Klima einen am Reiseziel erwartet. Neigen wir doch sowieso immer dazu viel zu viel einzupacken, für alle Fälle sozusagen. Euch geht es doch auch so, oder?

Mit dem gepackten Koffer ging es dann für uns ins Taxi Richtung Flughafen. Gut, wir fliegen also in den Urlaub. Die ersten Reiseziele habe ich direkt im Kopf ausschließen können, denn niemals würde mein Freund freiwillig irgendwo hinreisen, wo es nass und kalt ist. Blieben also nur warme Destinationen und trotzdem war ich zu diesem Zeitpunkt genauso schlau, wie schon Wochen bevor es losging. #keinenblassenschimmer

Trotz riesiger Neugier versuche ich das Spielchen immer so lange wie möglich mitzuspielen. Schießlich gäbe es auf dem Flughafen jede Menge Gelegenheiten, dass Reiseziel zu identifizieren – egal ob auf der Anzeigetafel mit den Flügen oder indem man einfach nur zuhört, was die freundlichen Damen am Schalter und im Security Check zu einem sagen.

Erstens finde ich es aber ungerecht, die ganze Planung so schnell kaputt zu machen und zweitens liebe ich Überraschungen! Deshalb hieß es für mich nicht nach oben gucken und immer in zweiter Reihe weghören, um ja nicht zu erfahren, wohin es geht. Schließlich heisst es nicht umsonst „Überraschungsurlaub“.

Witzig sind dabei immer die Reaktionen der Stewardessen und des Sicherheitspersonals. #wiebitte #wiesüßistdasdenn #sieweißwirklichvonnix #dahabensieabereinentollenmannanihrerseite Bei den meisten löste es also Verständnis aus und so wurden die Flughafenangestellten schnell zu Komplizen meines Freundes.


>> Der erste Streich: Verwirrung at its best. <<

Unser erster Flug ging nach Frankfurt. Genau, Frankfurt. Nicht wirklich spektakulär als Urlaubsziel, aber dafür ein internationaler Flughafen und somit vielversprechend, was die weitere Reise anbelangte. Von Frankfurt sind wir weitergeflogen nach Amsterdam. Genau das, war der erste Streich.

Ich war vorher noch nie in Amsterdam und das wusste mein Freund genau. Die Freude war also riesig, denn er war aufmerksam und hatte sich gemerkt, dass ich unbedingt mal dort hin wollte mit ihm. #whoopwhoop

Nachdem wir ankamen haben wir uns auf den Weg in unser Hotel gemacht.  Ich sollte denken, dass Amsterdam unser Endziel ist. Allerdings war es ein Hotel direkt am Flughafen und schlau wie Sherlock habe ich kombiniert, dass unsere Reise hier noch nicht zu Ende sein sollte.

Übernachtet haben wir im Citizen M – eine Art Designhotel, dass wahnsinnig schön eingerichtet und durchgestylt ist. Wenn es euch mal für eine Nacht nach Amsterdam verschlägt und ihr nicht so weit weg vom Flughafen schlafen wollt, investiert in dieses Hotel! Die Zimmer sind total schön eingerichtet und auf keinen Fall Standart. Es gibt jede Menge zu entdecken in diesem Hotel und die Betten sind mega bequem.

Als wir unser Zimmer bezogen hatten und endlich aus dem fertig waren, dass Zimmer zu bestaunen, sprudelten weitere kleine Überraschungen aus meinem Freund heraus. Er war so aufgeregt und gab mir drei Pakete. In den ersten beiden waren das neue Buch von meinem Lieblingsautor Carlos Ruiz Zafón und  zwei Reise-Nackenkissen. In dem dritten waren unsere Reisepässe.

Ihr könnt euch in etwa vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe! Natürlich war auch die Botschaft mit den Reisepässen klar: wir fliegen in ein Land, in das man nur mit Reisepass einreisen kann. Als Zusatzinfo erfuhr ich, dass wir mindestens 10 Stunden fliegen sollten. #hätteichingeografiedochbesseraufgepasst

Nach einem wunderschönen Nachmittag/Abend in den Straßen von Amsterdam, schliefen wir dann wie Babies in unserem Hotelzimmer und machten uns am nächsten Tag nach einem ausgiebigen Frühstück erneut auf den Weg zum Flughafen. Und dort passierte Streich Nr.2.


>> Streich Nr.2: Wenn einem die Worte fehlen. <<

Wohin wir weiterfliegen hatte ich immer noch nicht herausbekommen und obwohl ich mit vielen Dingen gerechnet hätte – auf das, was dann am Amsterdamer Flughafen passieren sollte, wäre ich im Leben nicht gekommen. #halteteuchfest #überraschungsurlaub

An einem Flughafen läuft in der Regel alles nach dem gleichen Prinzip ab: Du kommst hin, checkst ein, gibst dein Gepäck auf, gehst durch den Security Check und wartest vor dem richtigen Gate auf das Boarding deines Flugzeuges. Zwischendurch noch in ein paar Geschäfte tingeln, sofern man dazu noch genügend Zeit hat, aber ansonsten immer das Gleiche.

Auch bei uns war es natürlich nicht anders. Am Gate war es kurz vor dem Boarding so voll, dass wir uns an ein leeres Gate gegenüber gesetzt haben, um etwas mehr Platz zu haben – zumindest dachte ich, dass das der Grund war.

Ich war noch damit beschäftigt auf Instagram meinen letzten Post über unserem Überraschungsurlaub vor unserem Flug abzuschicken und ganz vertieft in mein Handy, als sich plötzlich wie aus dem Nichts rechts und links von uns zwei Personen setzten. Und ich dachte noch so „Es ist alles frei, warum setzen die sich genau neben uns?“

Als ich dann hochguckte konnte ich es kaum glauben und war sprachlos: Meine beste Freundin saß dort direkt neben mir! Mein Freund hatte es doch tatsächlich geschafft hinter meinem Rücken zu organisieren, dass meine beste Freundin uns mit ihrem Freund in den Urlaub begleitet. Und dass ich noch dazu erst von der ganzen Sache erfahre, bevor wir in Amsterdam ins Flugzeug steigen. #geheultwieeinschlosshund #gegucktwieeinauto #gänsehaut

Das war wirklich die Überraschung des Jahrhunderts. Ich glaube ich war noch nie so baff, wie in diesem Moment und alle die mich kennen wissen, dass ich eigentlich immer etwas zu sagen habe. Selbst auf dem halben Weg im Flieger konnte ich noch nicht begreifen, dass das soeben passiert war. Und es war nun auch völlig egal wohin wir fliegen. Denn dass wusste ich ja immer noch nicht.

…  


Ihr seid neugierig, wohin uns unsere Reise nun geführt hat und wollt wissen, wie es weiterging? In meinem nächsten Blogbeitrag erfahrt ihr genau das und noch mehr. Ich freue mich auf eure Kommentare!  #tobecontinued 

Eure Kate

Interior Design – der Blick in anderer Leute Wohnung

Esstisch mit Deko

 

Interior Design. Angefangen hat es bei mir als ich zum ersten Mal in einer eigenen Wohnung gewohnt und mein eigenes Geld verdient habe. Endlich konnte ich selbst entscheiden, wo ich den nächsten Nagel anbringe und dass ganz ohne einen Familienrat einzuberufen. Sich die eigenen vier Wände gemütlich zu machen und das Ergebnis dann im World Wide Web mit anderen zu teilen, ist für viele zur Vollzeitbeschäftigung geworden.

Es wird dekoriert, umgestellt, gestrichen, gezimmert und fotografiert was das Zeug hält, mit dem Ziel der Welt zu zeigen was man hat. Man stolpert über DIY Projekte en masse, bei denen man sich kaum entscheiden kann, mit welchem man zu erst beginnen soll. Ob ein Bücherregal, eine selbstgemachte Deckenlampe oder einfach eine neue Anordnung der bereits vorhandenen Möbel im Schlafzimmer. Der Fantasie sind beim Interior Design keine Grenzen gesetzt und schön ist, was gefällt.


>> Zeigt her eure Wohnung. <<

Prozellanhängevasen
Porzellan-Hängevasen

Dabei sticht ein Trend ganz klar hervor: Scandinavian Interior. Also Skandinavisches Design für den eigenen Wohnraum, mit den Grundfarben Weiß, Grau, Pastell. Wem das dann doch zu hell und farblos ist, der findet natürlich auch jede Menge andere Inspirationen. Und genau darum geht es doch, oder? Sich die eigenen vier Wände so zu gestalten, dass man sich abends auf dem Sofa sitzend dabei erwischt wie man denkt: Schön ist es hier!

Wer dann bereits fleißig die Wohnung aufgehübscht hat, kommt wahrscheinlich irgendwann an seine Grenzen. Dabei meine ich nicht physiologische oder psychische Grenzen, sondern schlichtweg die Größe eurer vier Wände. Wenn es nach mir ginge, könnte meine Wohnung garnicht groß genug sein. Immer finde ich eine neue tolle Dekoidee, die ich gerne sofort zu Hause umsetzten möchte. Nur leider ist selbst in einer 65 quadratmeter großen Wohnung der Platz dann doch irgendwann erschöpft und dann heißt es kreativ sein!

Dekoeckeim Wohnzimmer
Blick in unser Wohnzimmer

Bei mir hilft es, die Dekoration je nach Saison und Lust und Laune zu rotieren. So kann man sich über Alles für eine gewisse Zeit freuen, ohne dass man sich gleich aus Platzmangel davon trennen muss. Völlig legitim und eine perfekte Lösung, wenn ihr mich fragt. Denn wer kennt es nicht? Ein neuer Wandanstrich wäre mal wieder toll und ja, ich bin fest davon überzeugt das ich auch den zehnten Korb noch unbedingt brauche. Mir macht es Spaß die Wohnung immer wieder neu zu entdecken und zu definieren. Dafür braucht man eben Platz und wer davon nicht unendlich viel zur Verfügung hat, muss eben improvisieren.


>> Interior: DIY und wechselndes Wohnkonfetti. <<

Welche Dinge letztendlich zu euerem Wohnungsinterior passen und welche nicht werdet ihr ganz schnell herausfinden. Jeder hat Lieblingsfarben oder bestimmte Materialien, die er favorisiert. Und zu kaufen gibt es ja sowieso seit es Online-/Webshops gibt auch alles, immer und überall. Aber vorsicht! Wer seinen Geldbeutel da nicht überstrapazieren will sollte vielleicht öfter mal auf Selbstgemachtes zurückgreifen.

DIY Couchtisch
DIY Couchtisch aus einer Kabeltrommel

DIY ist wahrscheinlich einer der meist gesuchten Begriffe, wenn es um die Gestaltung der eigenen vier Wände geht. Und warum auch nicht? Schließlich ist ein selbstgebautes Regal oftmals wesentlich kostengünstiger, als das bereits fertig gebaute aus dem Einrichtungsladen und es bekommt noch dazu eine ganz persönliche Note.

Alles was man also braucht ist eine Idee und das Wissen, wie man diese am besten in die Tat umsetzen kann. Klingt doch alles ganz einfach oder? Manchmal ist es das aber garnicht und deswegen ist das Internet eine großartige Ressource für alle, die noch auf der Suche nach Inspiration sind.


>> Stöbern auf www.mulberrylou.de <<

Auf meinem Blog geht es zwar nicht nur um Interior Design, DIY Projekte oder Einrichtungsideen, aber definitiv um Inspiration. Auch ich habe natürlich ein paar Herzensprojekte, die ich gerne an euch weitergeben möchte. Die ersten auf meiner DIY Liste sind Wimpelketten, eine Esstischlampe, ein Couchtisch und ein Hängeregal für’s Wohnzimmer. Ansonsten nehme ich euch mit auf meine Reisen und gebe euch einen Einblick in Dinge, die mein Herz einen Hüpfer machen lassen. Mein Blog steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber ihr dürft weiterhin gespannt sein und ich freue mich wie immer auf eure Kommentare!

P.s.: Falls ihr Fragen zu den Möbeln oder Dekoelementen auf den Bildern habt, immer her damit! ♥

P.P.s.: So schön, dass ihr hier seit! ♥

P.P.P.s: Schaut doch auch mal auf meinem Instagram vorbei! ♥

Reiseimpressionen – Auf zwei Füßen um die Welt

Füße vor einem Schriftzug auf dem Boden.

 

Reiseimpressionen. Unsere Füße tragen uns, wohin auch immer wir wollen. Den ganzen Tag. Den ganzen Monat. Das ganze Jahr. Oftmals schreiten wir durch die Welt, ohne wirklich aufmerksam den Weg von A nach B zu beachten. Wir gehen zur Arbeit, zum Bäcker, zum Fitnessstudio. Wir machen kilometerlange Spaziergänge, gehen Joggen und steigen Treppen. Innerhalb Deutschlands, quer durch Europa, bis ans Ende der Welt.

Mal geht es rauf, mal geht es runter. Mal nach links, mal nach rechts. Doch was unsere Füße den ganzen Tag über so erleben und sehen, bleibt den meisten von uns völlig unerkannt. Gehen wir doch meist mit erhobenem Kopf voran, um unsere Umwelt besser wahrnehmen zu können. Was wir dabei alles verpassen ist mir klargeworden, als ich aus Spaß angefangen habe nach unten statt nach oben zu gucken auf all meinen Reisen. Et voilá. Herausgekommen ist eine feine Fotostrecke mit Reiseimpressionen von zwei Weggefährten, die mich immer auf all meinen Wegen begleiten. Nur dieses Mal bin nicht ich als Reisender im Rampenlicht, sondern ganz allein die wohl am meisten unterschätzten Körperteile der Welt: Füße.


>> Perspektivwechsel: Reiseimpressionen als Fußabdruck durch die Welt. <<



>> Ein Schritt nach dem anderen. <<


Entstanden sind die mittlerweile über 100 Bilder in den USA, Deutschland, Spanien, Portugal, Italien, England, Australien und Neuseeland. Alles bunt gemischte Erinnerungen an wunderbare Orte und wenn man mal so überlegt, ist es heutzutage ja fast schon eine Selbstverständlichkeit viel in der Welt herumzukommen. Ich hingegen betrachte es eher als großartiges Glück die Chance zu haben, den eigenen Horizont zu erweitern und zu reisen, wohin auch immer meine Füße mich tragen. Eine Chance für die ich sehr dankbar bin und die ich definitiv nutze wann immer es geht. Denn wie sagt man so schön? Der Weg ist das Ziel und unsere Erinnerungen an die unternommenen Reisen sind das, was uns keiner mehr nehmen kann.

Frühlingserwachen

Lila Krokusse ganz nah.

>> Hallo Frühling, du hübsches Stück du! <<


Frühlingserwachen. Geht euch das auch so? Die Tage werden wieder länger, die Sonnenstunden werden wieder mehr. Man wacht morgens nicht in vollkommener Dunkelheit, sondern endlich wieder bei Tageslicht und manchmal sogar ersten Sonnenstrahlen auf. Das eigene Gemüt verändert sich, man beginnt eine Arbeitswoche wieder positiver. Freut sich auf das, was der Tag wohl bringen mag.

Ja, der Frühling ist schon ein Phänomen mit Ansteckungsgefahr. Selbst wenn die offizielle Zeitumstellung noch ein paar Wochen hin ist. Freuen kann man sich schon jetzt über die zwitschernden Vögel, die ersten Knospen an Bäumen oder Sträuchern. Und natürlich über das erste Glas Latte Macchiato draussen vor dem Lieblingscafé am kleinen Tischchen in der Sonne.

Aber auch in den eigenen vier Wänden hält der Frühling bereits Einzug. Ob kräftige gelbe Narzissen, Tulpen oder andere Frühjahrsblüher wie Hyazinthen, Gänseblümchen, Krokusse. Weg vom Tristen Grau des Winters bringen frische Blumen, pastellfarbene Dekoration und auch das ein oder andere Osterhäschen wieder Schwung in die Bude.


>> Fenster auf, Sonne rein. <<


So schreien die ersten wärmeren Tage förmlich danach, die Fenster weit aufzureißen, neue Ordnung in die Zimmer zu bringen. Ecken zu putzen, die man sonst so gekonnt übersehen hat. Vielleicht sogar die Möbel völlig anders anzuordnen, um die eigene Wohlfühloase neu zu erfinden. Als krönender Abschluss dann in der Hand ein gutes Buch, auf das Sofa oder in die Leseecke gekuschelt. Am besten mit Sonnenstrahlen, die die Nase währenddessen kribbelig kitzeln.

Und für wen das Alles so gar nichts ist, der lässt seine Seele bei einem ausgiebigen Spaziergang im Grünen baumeln, vertraut bei der Wohnraumgestaltung einfach seiner besseren Hälfte oder anderen Herzmenschen ihres Lebens.

Großartig, dieses Frühlingserwachen! Also lasst euch anstecken, setzt eure Motivation in die Tat um. Lasst euch inspirieren von der Natur.  Auf ein Neues lässt sie auch in diesem Jahr so viel Liebe in ihr wundervolles Werk einfließen, dass es einem das Herz erwärmt.