Ob grüner Daumen oder nicht: warum Blumen das Wohnen schöner machen

Blumenstrauß in Glasvase auf Esstisch

Blumen. In allen Formen und Farben. Gerne üppig und vor allem locker zusammengesteckt oder am liebsten gleich ganz ungebunden. Was ich euch mit diesen abgehackten Sätzen eigentlich sagen will? Easy: Mehr Blumen, mehr Lebensqualität. #indianerehrenwort

Früher fand ich frische Blumensträuße und alles was meine Eltern so bei sich im Garten an Pflanzen hatten zwar auch immer schon schön, aber es war damals noch eine ganz andere ‚Beziehung‘ zwischen uns. Angucken ja, aber kaufen? Niemals. Viel zu teuer und geht ja dann eh nur ein bei meinem nicht vorhandenen grünen Daumen.

Tja, und dann ist es eben, wie es mit vielen Dingen im Leben so ist, wenn man älter wird. Auf einmal mag man Dinge, für die man früher kein Auge hatte oder die man vielleicht sogar verteufelt hat. Niemals hätte ich früher Goldschmuck auch nur angeguckt, aber wie ein Rohrspatz drüber meckern, dass ging immer. #schandeübermeinhaupt

Heute sieht das Ganze schon etwas anders aus (und hoffentlich erinnert sich niemand mehr daran, was ich früher doof fand…). Sowohl mit Goldschmuck als auch mit grünen Mitbewohnern – egal ob temporär oder fürs Leben. Blumen sorgen bei mir nun für gute Laune und zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht.

Und mit dieser Meinung bin ich auch schon lange nicht mehr alleine. Gibt man bei Instagram in der Suche die Hashtags #urbanjungle und #livingwithplants ein, erhält man mittlerweile mitunter weit über 600.000 Treffer von Pflanzenliebhabern auf der ganzen Welt.


>> 3 Blumen-Varianten zum Nachmachen. <<

Fragt sich nur für was man sich entscheidet. Frische Blumensträuße? Zimmerpflanzen? Eine Parzelle in der Gartenkolonie? Oder vielleicht sogar ein eigenes kleines Gewächshaus, weil man zufällig genug Platz auf dem eigenen Hausgrundstück hat? Ein richtig oder falsch gibt es hier nicht, denn schließlich kommt es ja auf die individuelle Lebenssituation jedes Einzelnen an.

Da wir in einer 65qm großen Wohnung mit Balkon leben, gibt es bei uns verschiedene permanente grüne Mitbewohner und solche, die nur für eine gewisse Zeit bei uns verweilen. Für die saisonale Balkonbegrünung haben wir drei Europaletten die Treppe bis ins Dachgeschoß hochgeschleppt (Naja ok, eigentlich war es eher meine bessere Hälfte im Alleingang  😉  ) und kleine Mini-Balkonkästen von Elho besorgt.

Ich lasse mich dann immer im Pflanzencenter inspirieren von den verfügbaren Balkonpflanzen und kaufe was optisch gefällt. Tipp: Achtet aber auch darauf, welche Standorte die einzelnen Pflänzchen bevorzugen. Während z.B. Husarenknöpfchen und Erdbeerpflanzen lieber sonnig stehen, entwickeln sich Fleißige Lieschen dagegen prächtig im Schatten. Aber ihr wisst ja wie das läuft: Gartencenterpersonal anquatschen und nachfragen, falls man so gar keine Ahnung hat, was man kaufen soll. #wernichtfragtbleibtdumm

Kräuter sind natürlich auch noch eine gute Alternative für die Palettenkästen. Aber so oder so ist der Platz bei den Mini-Balkonkästen für die Nährstoffaufnahme und den Wuchs der Pflanzen ziemlich begrenzt. Sucht euch also allerhöchstens Pflanzen in 12er Töpfen aus, damit sie auch eine Chance haben sich zu entwickeln.

Eine gewisse Pflege brauchen am Ende des Tages eh alle Balkonpflanzen und manchmal muss man sich wirklich aufraffen, die verblühten Blüten abzuzupfen. Das Endergebnis kann sich dann aber dafür auch sehen lassen wie bei dieser Palettenwand, die wir diesen Sommer als Überraschung für Freunde auf ihrer Terrasse gebaut haben.


>> Frische Schnittblumen – die temporären Mitbewohner. <<

Wer anstatt Balkonpflanzen doch lieber frische Schnittblumen auf dem Esstisch in der Wohnung stehen hat, oder aber vielleicht überhaupt keinen Balkon besitzt, hat auch hier mehrere Möglichkeiten. Entweder die Blumen auf dem klassischen Weg besorgen oder mitbringen lassen vom Liebsten aus dem Blumenladen um die Ecke (oder aus Supermärkten). Oder aber ihr entscheidet auch für die Luxusvariante und lasst euch regelmäßig frische Blumenbouquets bis zur Haustür liefern. #werdiewahlhathatdiequal

Als fleißige Couch Magazin Leserin hatte ich im Juni diesen Jahres die Chance, über ein Gewinnspiel bei einem Blumenworkshop mit dem Unternehmen bloomon bei H&M teilzunehmen. Der Workshop war super interessant und uns wurde u.a. beigebracht, wie man frische Schnittblumen richtig in einer Vase präsentiert. Kein Hexenwerk, aber ein wenig Übung braucht man trotzdem, bis man zufrieden ist mit seiner eigenen Kreation.

Jedenfalls hat diese Marketingveranstaltung bei mir natürlich sofort gezogen und zack bin ich mit dem Medium Abonnement von bloomon wieder nach Hause gekommen. Für 27,95 Euro habe ich dann im 14-tägigen Rhytmus wunderschöne Blumenbouquets zugeschickt bekommen, die ich dann Zuhause frisch anschneiden und in die Vase einstellen musste.

Jeden zweiten Freitag hatten wir dann also bei uns einen #freshflowerfriday und es war ein bisschen wie jeden Tag Geburtstag haben. Eine willkommene Alternative für alle wie mich, die zu faul sind selbst Blumen auszusuchen oder die auf Grund von doofen Arbeitszeiten nie einen offenen Blumenladen nach dem Feierabend erwischen. Bloomon ist hier nicht allein auf weiter Flur, also googelt bei Interesse einfach mal Blumenversand und dann werdet ihr bestimmt, dass für euch beste Angebot finden.


>> #Monsteramonday oder doch lieber Orchideen? <<

Wenn euch dass alles nun noch immer nicht begeistert und ihr aber bis hier unten durchgehalten habt, sind für euch vielleicht klassische Grünpflanzen für drinnen die richtige Wahl? Auch hier gilt wieder, wie schon beim Balkon: Viel Licht, wenig Licht? Wenig Wasser, viel Wasser?

Ich persönlich habe alle unsere grünen Mitbewohner ins Herz geschlossen und es werden immer mehr. Es nützt aber nichts so zu tun, als hätte ich einen grünen Daumen, denn den habe ich wirklich nicht. Man lernt ja aber bekanntlich nie aus und deswegen habe ich mir gedacht #challengeaccepted. Dann müssen eben Zimmerpflanzen her die nur ein paar wenige Dinge erfüllen.

Sie müssen hell und dunkel zugleich stehen können. Ein paar Tage bis Wochen ohne Wasser und trotzdem gesund und prächtig gewachsen aussehen? Ich bitte euch, dass ist Grundvoraussetzung. Ach ja, und hübsch anzusehen müssen sie natürlich auch sein. Bitte sehr, da wird ja wohl irgendwas passen, dachte ich mir.

Und tatsächlich habe ich ein paar Pflanzen aufgetan, die vor allem nicht nachtragend sind: Kakteen (ja ja, dass wusstet ihr natürlich auch schon vorher) und die Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia) zum Beispiel. Bei allen anderen muss ich mich nun einfach informieren und mit Erinnerungen im Handy arbeiten, damit sich auch die Anspruchsvolleren Pflanzen bei uns wohlfühlen.

Wer Inspirationen sucht oder Fragen zur Pflege seiner grünen Mitbewohner hat sollte sich einfach mal in Foren oder auf Instagramprofilen von Personen mit einem sehr grünen Daumen umschauen. @nelplant und @theresenybu sind Instragrammer und Pflanzenliebhaber, denen ich persönlich auch folge. Über den Instagram Channel von @urbanjungleblog werden viele verschiedene #urbanjungleblogger gefeatured, so dass man dort auch immer wieder neue Inspiration findet.

 


Ich hoffe ich habe euch angesteckt und vielleicht hat ja der ein oder andere bereits eine Lieblingspflanze oder Blume, die er/sie hier mit mir teilen will?

Und nun viel Spaß mit euren neuen grünen Mitbewohnern! Eure Kate

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.