30 Grad Celsius und Danki Danki in der Karibik – Überraschungsurlaub Teil 2

Flamingo im Pool

Rückblick. Ihr wartet ja hoffentlich immer noch alle sehnsüchtig auf die große Auflösung des Überraschungsurlaubes zu Ostern 2017, oder? Dann haltet euch mal fest, denn nach dem spontanen Auftauchen meiner besten Freundin am Flughafen und ca. 10 Stunden Flug später, war das Geheimnis endlich gelüftet: Es ging nach Curaçao in die Karibik! #saywhaaaat

CuraçaoEine Insel, von der man definitiv schon mal gehört oder gelesen hat. Kristallklares Wasser, Sonne und stabile 27-30 Grad Celsius das gesamte Jahr über. Mit vielen weiteren ist Curaçao eine der karibischen A-B-C-Inseln und für mich definitiv die Überraschung des Jahres!

Wie ein kleines Kind hab ich mich riesig gefreut, allerdings mehr innerlich. Alle Emotionen, die ich zu diesem Zeitpunkt nach außen hätte zeigen können, waren ja bereits im Freundentränenmeer am Flughafen entwichen.


>> Ach und übrigens, dass war noch lange nicht alles. <<

Etwas geschafft von der Reise und am Flughafen auf Curaçao direkt erschlagen von der hohen Luftfeuchtigkeit und der Hitze, wurden wir direkt freundlich empfangen mit unserem Mietwagen durch die Vermieterin unseres Ferienhauses. Eine 1A-Organisation des lieben Herren an meiner Seite, aber ich hatte auch nichts anderes erwartet. #organisationstalent #dankbar

Unser Ferienhaus war wirklich perfekt: eine riesige offene Wohnküche, die man zum Pool hin durch eine Durchreiche öffnen konnte. Und auch das Wohnzimmer hatte Lamellentüren, die man komplett aufschieben konnte, so dass es eins mit der Terrasse und dem Poolbereich wurde!

Leute, was soll ich sagen? Am besten ich lasse ein paar Fotos für sich sprechen. Ausgehungert nach unserem Dreamliner Flug mit TUI, haben wir uns dann schnell etwas luftigeres angezogen und sind zu einem lokalen Restaurant um die Ecke gefahren mit unserem kleinen Ferrari.

Naaaaaa, es war natürlich kein Ferrari sondern ein irgendein asiatischer Kleinwagen. Aber einen Krach hat er gemacht, wie ein großer Rennwagen, vor allem wenn er mit uns allen vieren zu kämpfen hatte.


>> Überraschung Nummer vier. <<

Da sitzt man also nichts ahnend bei Abendessen in einem Freiluftrestaurant unter einem Strohdach in der Karibik und erfährt in einem Nebensatz, dass man dann übrigens noch einen freien Tag hat bevor man dann einen Tauchschein macht. #meingesichtmussgoldwertgewesensein

Wow. Und schon wieder war ich sprachlos. Es war alles bereits bezahlt und in trockenen Tüchern und es gab praktisch kein zurück mehr. Einfach verrückt und dafür liebe ich diese Menschen an meiner Seite!

Niemals im Leben hätte ich mich von alleine für einen Tauchkurs entschieden. Erstens, weil ich für sowas immer zu geizig war und zweitens, weil ich einen riesigen Respekt vorm Wasser habe. Ich mein geht euch das nicht auch so?

Im Urlaub im Meer planschen  gehört für mich natürlich auch dazu, aber sobald ich nicht mehr sehen kann, was unter mir so los ist wird es mir doch manchmal ganz schön mulmig. Und von Wellen will ich garnicht erst anfangen. #dabinicheinschisser #jetztistesraus

Aber mit gehangen, mit gefangen oder wie sagt man so schön? Bei so einer tollen Überraschung habe ich mich anstecken lassen und durchgezogen. Mein Fazit? Tauchen ist grandios! Tauchen in der Karibik ist noch viel besser! Tauchen mit seinen besten Freunden und dem Liebsten ist unbezahlbar und ich würde es jedem empfehlen, der die Chance dazu hat!


>> Waaaas? Da soll ich runter? <<

Wir waren angemeldet zum 3-4 Tages Open Water Diver Kurs bei der Tauchschule Curaçao Divers. Eine super coole, lockere Truppe und mit Liko ein großartiger entspannter Tauchlehrer, bei dem man sich unter Wasser in guten Händen gefühlt hat.

Mit dem Tauchen ist es dann ein bisschen wie in der Fahrschule: Erst ein wenig Theorie und dann startet man auch schon am ersten Tag in voller Montur ins Wasser. Als wir uns die Tauchschule einen Tag vor dem offiziellen Tag angeschaut haben, um mal Hallo zu sagen, habe ich mich dabei fasst in die Hose gemacht.

Grund dafür war nicht eine generelle Angst vorm Tauchen, sondern ein Blick ins Meer zum Hausriff und den dortigen Einstieg ins Wasser. Ich sage euch, gefühlt waren das mindestens Zehn Meter nach unten an einer Felskante und in ein Wasser, dass dort immer schön mit voller Wucht gegen die Felsen geprallt ist. #einfachnurgruselig

Umso größer war dann aber das Aufatmen, als wir zum ersten Tauchen doch erstmal in eine ruhige Bucht an einen weißen Sandstrand mit glasklarem, verhältnismäßig ruhigem Wasser gefahren sind. Also ungefähr genauso wie man sich die Karibik vorstellt und wieder einmal maßlos unbegründete Angst – wer hätte das gedacht?


>> Fische, Schildkröten und drei Tauchanfänger in der Karibik. <<

Die ganzen Übungen und das Tauchen an sich war dann wirklich ein Klacks. Wir haben uns anscheinend auch nicht ganz so dumm angestellt, denn unser Tauchlehrer war sehr zufrieden mit uns.

Dabei nimmt die Tauch-Community es vor allem sehr ernst mit ihrem Fachvokabular. Die Taucherbrille heißt eigentlich Maske und die Entenfüße heißen Flossen. Ein RedBull für den Tauchlehrer für jedes Mal, wenn wir in alte Sitten zurückgefallen sind. #einestiegeredbullbitteschön

SkorpionfischVier Tauchgänge, unzählige Male Masken unter Wasser ab- und wieder aufsetzen, die Taucherausrüstung an- und ablegen und ein paar Theorietests später, erhielten wir dann stolz unser Zertifikat. Noch ein Foto nach dem letzten Tauchgang von unseren verquollenen Tauchgesichtern für den Tauchausweis und razzi fazzi war die Woche auch schon rum.

Als vorbildliche Tauchschüler wurden wir mit einem fünften und sechsten Tauchgang belohnt, der sich sehen lassen konnte: eine wunderschöne Tauchlocation eine vielfältige Unterwasserwelt, atemberaubende Fischschwärmen und zu guter Letzt Schildkröten hautnah! #jackpot

Alles in allem ist Curaçao eine niedliche kleine Karibikinsel, die vor allem für Taucher ein sehr beliebtes Reiseziel ist. Uns hat es dort sehr gut gefallen und ich persönlich fand die 8 Tage mit Tauchkurs genau lang genug.

Außer der Unterwasserwelt haben wir zwar nicht so viel weiteres von der Insel gesehen, denn nach den Tauchgängen waren wir abends meistens nur ausgehungert und todmüde. Doch gerade dass war das Besondere an diesem Urlaub. Eben ein Überraschungsurlaub der Superlative. #oneluckygirl #dankidanki #overandout

Und was sind eure Lieblingstauchspots? 

Alles ok beim Tauchen in der Karibik

… 


Jep, dass war sie – meine große Urlaubsüberraschung in 2017. Ich freue mich, dass ihr bis hier her durchgehalten und mitgereist seid! Hinterlasst mir einen Kommentar, falls ich noch einen separaten Blogbeitrag über unser Tauchadvendture schreiben soll.

Schön neugierig bleiben, eure Kate

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