In den Urlaub fliegen und nicht wissen wohin – Überraschungsurlaub der Superlative

Flugzeug

Überraschungsurlaub. 10 Tage waren über Ostern 2017 geplant. Wohin genau unser Urlaub uns führen sollte, war mir bis kurz vor dem Reiseziel allerdings nicht bekannt. #surprise Wie das gehen soll? Eigentlich ist es nur eine Frage der Organisation und der eigenen Disziplin.

Beides Dinge, die auf mich zwar so gar nicht zutreffen, aber dafür auf den Mann an meiner Seite. Er liebt es Dinge zu planen und zu organisieren, Menschen zu überraschen und das Unmögliche möglich zu machen. Mit diesem Urlaub hatte er also zum zweiten Mal einen Überraschungsurlaub für mich geplant und er hat es diesmal nicht nur einmal geschafft, mich komplett hinters Licht zu führen. Aber mehr dazu gleich.


>> Erste Herausforderung: Kofferpacken für den Überraschungsurlaub. <<

Ihr glaubt ja garnicht, wie schwer es als Frau ist einen Koffer zu packen, wenn man noch nicht mal weiß welches Klima einen am Reiseziel erwartet. Neigen wir doch sowieso immer dazu viel zu viel einzupacken, für alle Fälle sozusagen. Euch geht es doch auch so, oder?

Mit dem gepackten Koffer ging es dann für uns ins Taxi Richtung Flughafen. Gut, wir fliegen also in den Urlaub. Die ersten Reiseziele habe ich direkt im Kopf ausschließen können, denn niemals würde mein Freund freiwillig irgendwo hinreisen, wo es nass und kalt ist. Blieben also nur warme Destinationen und trotzdem war ich zu diesem Zeitpunkt genauso schlau, wie schon Wochen bevor es losging. #keinenblassenschimmer

Trotz riesiger Neugier versuche ich das Spielchen immer so lange wie möglich mitzuspielen. Schießlich gäbe es auf dem Flughafen jede Menge Gelegenheiten, dass Reiseziel zu identifizieren – egal ob auf der Anzeigetafel mit den Flügen oder indem man einfach nur zuhört, was die freundlichen Damen am Schalter und im Security Check zu einem sagen.

Erstens finde ich es aber ungerecht, die ganze Planung so schnell kaputt zu machen und zweitens liebe ich Überraschungen! Deshalb hieß es für mich nicht nach oben gucken und immer in zweiter Reihe weghören, um ja nicht zu erfahren, wohin es geht. Schließlich heisst es nicht umsonst „Überraschungsurlaub“.

Witzig sind dabei immer die Reaktionen der Stewardessen und des Sicherheitspersonals. #wiebitte #wiesüßistdasdenn #sieweißwirklichvonnix #dahabensieabereinentollenmannanihrerseite Bei den meisten löste es also Verständnis aus und so wurden die Flughafenangestellten schnell zu Komplizen meines Freundes.


>> Der erste Streich: Verwirrung at its best. <<

Unser erster Flug ging nach Frankfurt. Genau, Frankfurt. Nicht wirklich spektakulär als Urlaubsziel, aber dafür ein internationaler Flughafen und somit vielversprechend, was die weitere Reise anbelangte. Von Frankfurt sind wir weitergeflogen nach Amsterdam. Genau das, war der erste Streich.

Ich war vorher noch nie in Amsterdam und das wusste mein Freund genau. Die Freude war also riesig, denn er war aufmerksam und hatte sich gemerkt, dass ich unbedingt mal dort hin wollte mit ihm. #whoopwhoop

Nachdem wir ankamen haben wir uns auf den Weg in unser Hotel gemacht.  Ich sollte denken, dass Amsterdam unser Endziel ist. Allerdings war es ein Hotel direkt am Flughafen und schlau wie Sherlock habe ich kombiniert, dass unsere Reise hier noch nicht zu Ende sein sollte.

Übernachtet haben wir im Citizen M – eine Art Designhotel, dass wahnsinnig schön eingerichtet und durchgestylt ist. Wenn es euch mal für eine Nacht nach Amsterdam verschlägt und ihr nicht so weit weg vom Flughafen schlafen wollt, investiert in dieses Hotel! Die Zimmer sind total schön eingerichtet und auf keinen Fall Standart. Es gibt jede Menge zu entdecken in diesem Hotel und die Betten sind mega bequem.

Als wir unser Zimmer bezogen hatten und endlich aus dem fertig waren, dass Zimmer zu bestaunen, sprudelten weitere kleine Überraschungen aus meinem Freund heraus. Er war so aufgeregt und gab mir drei Pakete. In den ersten beiden waren das neue Buch von meinem Lieblingsautor Carlos Ruiz Zafón und  zwei Reise-Nackenkissen. In dem dritten waren unsere Reisepässe.

Ihr könnt euch in etwa vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe! Natürlich war auch die Botschaft mit den Reisepässen klar: wir fliegen in ein Land, in das man nur mit Reisepass einreisen kann. Als Zusatzinfo erfuhr ich, dass wir mindestens 10 Stunden fliegen sollten. #hätteichingeografiedochbesseraufgepasst

Nach einem wunderschönen Nachmittag/Abend in den Straßen von Amsterdam, schliefen wir dann wie Babies in unserem Hotelzimmer und machten uns am nächsten Tag nach einem ausgiebigen Frühstück erneut auf den Weg zum Flughafen. Und dort passierte Streich Nr.2.


>> Streich Nr.2: Wenn einem die Worte fehlen. <<

Wohin wir weiterfliegen hatte ich immer noch nicht herausbekommen und obwohl ich mit vielen Dingen gerechnet hätte – auf das, was dann am Amsterdamer Flughafen passieren sollte, wäre ich im Leben nicht gekommen. #halteteuchfest #überraschungsurlaub

An einem Flughafen läuft in der Regel alles nach dem gleichen Prinzip ab: Du kommst hin, checkst ein, gibst dein Gepäck auf, gehst durch den Security Check und wartest vor dem richtigen Gate auf das Boarding deines Flugzeuges. Zwischendurch noch in ein paar Geschäfte tingeln, sofern man dazu noch genügend Zeit hat, aber ansonsten immer das Gleiche.

Auch bei uns war es natürlich nicht anders. Am Gate war es kurz vor dem Boarding so voll, dass wir uns an ein leeres Gate gegenüber gesetzt haben, um etwas mehr Platz zu haben – zumindest dachte ich, dass das der Grund war.

Ich war noch damit beschäftigt auf Instagram meinen letzten Post über unserem Überraschungsurlaub vor unserem Flug abzuschicken und ganz vertieft in mein Handy, als sich plötzlich wie aus dem Nichts rechts und links von uns zwei Personen setzten. Und ich dachte noch so „Es ist alles frei, warum setzen die sich genau neben uns?“

Als ich dann hochguckte konnte ich es kaum glauben und war sprachlos: Meine beste Freundin saß dort direkt neben mir! Mein Freund hatte es doch tatsächlich geschafft hinter meinem Rücken zu organisieren, dass meine beste Freundin uns mit ihrem Freund in den Urlaub begleitet. Und dass ich noch dazu erst von der ganzen Sache erfahre, bevor wir in Amsterdam ins Flugzeug steigen. #geheultwieeinschlosshund #gegucktwieeinauto #gänsehaut

Das war wirklich die Überraschung des Jahrhunderts. Ich glaube ich war noch nie so baff, wie in diesem Moment und alle die mich kennen wissen, dass ich eigentlich immer etwas zu sagen habe. Selbst auf dem halben Weg im Flieger konnte ich noch nicht begreifen, dass das soeben passiert war. Und es war nun auch völlig egal wohin wir fliegen. Denn dass wusste ich ja immer noch nicht.

…  


Ihr seid neugierig, wohin uns unsere Reise nun geführt hat und wollt wissen, wie es weiterging? In meinem nächsten Blogbeitrag erfahrt ihr genau das und noch mehr. Ich freue mich auf eure Kommentare!  #tobecontinued 

Eure Kate

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